Irlands Geschichte

Die schöne Insel Irland kann auf eine lange und bewegte Geschichte zurück blicken.

In der Übergangszeit von der Bronze- in die Eisenzeit um zirka 300 vor Chr., brachten nach und nach Einwanderer die keltische Sprache nach Irland, das zu dem Zeitpunkt schon seit der Steinzeit besiedelt war.

Aus diesem Sprachkreis heraus war Irland schon im Römischen Reich unter dem Namen Hibernia bekannt. Zur damaligen Zeit entwickelten sich eine reihe von Königreichen und Fürstentümern die um die Vorherrschaft auf Irland stritten.

Anfang des 5. Jahrhunderts dann begann die Christianisierung durch britische Sklaven. Einer von ihnen wurde später als Patrick von Irland bekannt und ist heute der Nationalheilige von Irland. Zu dieser Zeit begann eine der ersten irischen Blütezeiten.

Unterbrochen wurde diese von Einfällen der Wikinger, die die Nähe der irischen Inseln zu ihrer Heimat für schnelle Beutezüge nutzten. Neben den Küstenstädten waren auch die Klöster ein begehrtes Ziel der nordischen Seeräuber.

Im Jahr 1190 folgte dann die Eroberung durch die Normannen, die Irland für die nächsten Jahrhunderte unter die Herrschaft Englands zwang. Die englischen Invasoren beschlagnahmten den Landbesitz der Iren und machten sie entweder zu Leibeigenen oder vertrieben sie in den unfruchtbaren Westen der Insel.

Die strenge Herrschaft der Großgrundbesitzer führte zusammen mit der Kartoffelfäule zu der Hungersnot von 1845 bis 1849, der mehr als 1,5 Millionen Iren durch den Hungertod zum Opfer vielen. Berichten zur Folge verschleppten die Britischen Behörden ganz bewusst Hilfsmaßnahmen zur Eindämmung der Hungersnot. Diese Krisensituation im eigenen Land veranlasste viele Iren nach Amerika aus zuwandern.

Der Start in Richtung einer politische Unabhängigkeit wurde Ende 1921 durch den so genannten Dominion-Status eingeleitet, der Irland eine stärkere innenpolitische Eigenständigkeit garantierte. Diesem Schritt gingen heftige Ausschreitungen voraus die meistens blutig endeten.

Ein halbes Dutzend Grafschaften blieben allerdings Bestandteil Großbritanniens, was auch vordergründig der Auslöser des Nordirlandkonfliktes war, der immer noch die Innenpolitik Irlands sowie das britisch-irische Verhältnis überschattet. Tatsächlich aber war der schwelende religiöse Graben der zwischen den katholischen Iren, die für einen unabhängigen Staat kämpften und den protestantischen, dem Vereinigtem Königreich loyalen, Iren der eigentliche Zündstoff der immer wieder zu fast schon kriegerischen Auseinandersetzungen führten.

Die irische Kultur

Wenn man an die irische Kultur denken dann fällt einem vermutlich zunächst der „Irish Folk“ und Schriftsteller wie Joyce, Yeats oder auch „Sean O´Casey“ ein. Eine moderne Schriftstellerin, die besonders die Situation der Frau im Irland des 21 Jahrhunderts weltweit zum Gesprächsthema gemacht hat, ist die irische Journalistin und Schriftstellerin Nuala O`Faolain. Sie beschreibt in ihrem Buch „Nur nicht unsichtbar werden“ sehr eindrucksvoll die zerrissene Psyche der irischen Gesellschaft zwischen strenger katholischer Tradition und dem 21.Jahrhundert, sowie dem Trauma des jahrelangen Bürgerkrieges. Auch Yeats Sammlung von irischen Sagen ist weltweit bekannt geworden.

Dingel-PeninsulaEine weitere kulturelle Besonderheit Irlands ist die gälische Sprache, die in keinem der andern gälischen Ländern so lebendig geblieben ist wie in Irland. Mit der irischen Unabhängigkeit 1921 wurde „Irisch“ als Landessprache eingeführt. Auch wenn heute in Irland auf den Straßen und im Geschäftsleben Englisch gesprochen wird, können sich die meisten Iren sich immer noch auf Gälisch verständigen.
Wer Gälisch lernen will, kann dies in speziellen Sprachkursen für Touristen tun. Sie finden in der Regel in den landschaftlich sehr schön gelegenen „Gaeltacht-Gebieten“ (jener Region Irlands in denen die alten Bräuche und die gälische Sprache am längsten lebendig geblieben sind, zu ihnen zählen die Aran Inseln, aber auch die Dingel-Peninsula.) statt. Außerdem treffen sich jedes Jahr auf den Aran-Inseln viele Menschen zu einer Sommeruniversität in gälischer Sprache.

Viele Touristen besuchen Irland jedes Jahr, mit vor allem einem Ziel dem „All Irland Fleadh“. Dies ist ein großes „Folk Music“-Festival, welches jedes Jahr in einer anderen Stadt stattfindet. Drei Tage lang wird dann in den Pubs und auf den Straßen gesungen und musiziert, wobei nicht nur Profis eingeladen sind sich an den Events zu beteiligen.
Überall in Irland finden in den Pubs immer wieder Musikabende mit traditionellen irischen Instrumenten statt an denen sich die Bewohner des Dorfes treffen. Jeder bringt sein Instrument mit und den Abend über wird gemeinsam improvisiert und musiziert.
Die irische „Folk Music“ umfasst eine ganze Reihe von Musikstücken, lustige und traurige, tanzbare und solche die zum Nachdenken anregen. Sie stammen aus unterschiedlichen Epochen der Geschichte und gehen teilweise auf Stücke zurück welche die Barden des Mittelalters gesunden haben. Die Irische „Folk-Music“ wird sowohl auf gälisch wie auch auf irisch gesungen.
Begleitet werden die Sänger von traditionellen irischen Musikinstrumente wie der dem Dudelsack, der „Tin Wistle“ (Blechflöte) , der „Fiddel“ (Violine), der Harfe und der Bodhran Trommel (eine runde, mit Ziegenfell bespannte Handtrommel) sowie einem Akkordeon oder einer Gitarre.

Um die Kultur und die Sprache Irlands richtig kennenzulernen emfpehlen sich auch Sprachreisen nach Irland. So lernen Sie effektiv und schnell die englische Sprache und bekommen auch unvergessliche Eindrücke der Irischen Kultur mit auf den Weg.

Essen und Trinken in Irland

Ein Wort vorweg, Irland ist sicherlich nicht für seine kulinarische Vielfalt oder Raffinesse bekannt und es gibt für die meisten Menschen sicherlich andere, besser Gründe nach Irland zu reisen, als die irische Küche. Trotzdem finden Sie hier einen kurzen Auszug aus typisch irischen Gerichten und Getränken!
Die Iren sind ein sehr bodenständiges Volk und das spiegelt sich nicht zuletzt auch in ihrer Küche wieder. Dennoch verstehen sie es mit den wenigen Lebensmitteln die ihr Land abwirft köstliche und abwechslungsreiche Gerichte zu kochen.
Kartoffeln sind heute, wie vor hundert Jahren das Lieblingsgemüse der Iren und sie finden auf vielfältige Weise in allerlei Gerichten, wie Brot, Pasteten, Eintöpfen etc. Verwendung.
Irland ist vor allem für seine herzhaften Gerichte, wie Irish Stew ( ein würziger Eintopf aus Hackfleisch, Kartoffeln und Karotten), Lammfleisch in Minzesoße oder den Guinness Rindfleischeintopf bekannt.
Eine andere wichtige Rolle in der traditionellen irischen Küche spielen Fisch und Meeresfrüchte. Sie waren vor allem während der Hungersnöte, die Irland immer wieder heimgesucht haben, ein wichtiges Nahrungsmittel bei welchem leider häufig aus Geldmangel das Gewürz fehlte. Die Pub in IrlandIren selber sahen daher Fisch lange Zeit als Mahlzeit der „armen Leute“ an.

Aber aufgrund des steigenden Tourismus haben Lachs- sowie auch Hummer- und Krabbengerichte schließlich doch ihren Siegeszug durch die Restaurants angetreten und kommen wegen der sehr kurzen Entfernungen (kein Ort in Irland liegt weiter als 100km von der Küste entfernt) fangfrisch auf den Tisch. In fast jedem Pub bekommt man heute gegrillte oder pochierte Lachs- und Schollenfilets angeboten. Eine weitere Spezialität, die es vor allem in den westlichen Küstengebieten gibt ist der Monkfish. Auch beim irischen Frühstück (welches bis heute noch stark vom „Englischen Breakfast“ beeinflusst ist) ist „Smoked Salmon“ eine beliebte Zutat.
Irische Desserts

Klassisch irische Rezepte für Desserts sind reich an Sahne,Früchten und Aroma. Sie bedienen sich gerne irischer Whiskeys, sahniger Liköre (wie z.B. dem Bailey`s) oder auch des Guinness Biers.
Sehr beliebte ist unter den Desserts die „Irish Mist Cream“ – der irische Nebel ist eine süße, mächtige Creme aus Sahne, Eiern und Zucker.
GuinnessIrische Biere

Eine irische Spezialität die es zu weltweiten Berühmtheit gebracht hat ist das irische Bier, das irische National Getränk ist zweifellos Guinness. Guinness wird seit 1759 in Dublin gebraut. Die Ursprünge des schwarzen Biers gehen auf Arthur Guinness Versuch zurück, das damals in England beliebte Porter-Bier zu kopieren.
Heute zählt Guinness zu den bekanntesten Bieren der Welt.
Ein wirklich gut gezapftes Guinness erkennt man daran, das es zunächst hell braun ist und dann langsam die Farbe bis hin zum Schwarz wechselt. Außerdem zeichnen geübte Kellnern beim Zapfen, mit dem Zapfhahn, ein Kleeblatt in die feste helle Schaumkrone.
Irischer Whiskey

Ein zweites Nationalgetränk der Iren ist der Malt Whiskey. (Übrigens: Der irische Whiskey wird im Gegensatz zu seinem schottischen Verwandten mit „e“ geschrieben). Er wird aus gemälzter, über dem Torfeuer getrockneter Gerste hergestellt und in der Pot still (Brennblase) gebrannt. Anschließend reift der Whiskey bis zu 15 Jahre lang in Holzfässern.
Der irische Malt Whiskey wird in den Pubs nicht auf Eis, sondern mit Wasser gereicht.
Zu den bekanntesten Irischen Whiskeys zählen „Bushmills Malt“, „Connemara“ und Tryconndell“.
Malt Whiskey ist nebenbei bemerkt auch die wichtigste Zutat für den bekannten „Irish Coffee“, er besteht aus einem starker Kaffee mit Whiskey, Zucker und einer Sahnehaube. Angeblich wurde er von einem Barkeeper, während einer Nebelperiode auf dem Shannon-Airport erfunden, um die verärgerten Fluggäste bei Laune zu

Ausflugsziele am Ring of Kerry

Atemberaubend und vielseitig präsentiert sich der Ring of Kerry heute nicht mehr nur den Einheimischen sondern vor allem auch den zahlreichen Reisenden, die Jahr für Jahr Irland mit all seinen Facetten entdecken möchten. Nicht zuletzt deswegen gehört der Ring of Kerry zu einer der wesentlichen Touristenattraktionen und zudem handelt es sich hierbei um einen Punkt, den die meisten Menschen eben auch mit Irland in Verbindung bringen. Aber nicht nur der Ring of Kerry an sich ist einen Besuch wert, vielmehr sind es die zahlreichen Punkte, die sich um diesen zu wesentlichen Ausflugszielen entwickeln konnten. Immerhin steht diese Gegend nicht mehr nur für Einzigartigkeit sondern vor allem für Abwechslung.
Vielfältig präsentiert sich so eine Region, wie sie atemberaubender kaum sein könnte.
Die Küstenstraße

Ring of KerryEin Spiegelbild der Ehrfurcht ist vor allem die Küstenstraße des Rings of Kerry. Bis heute lockt diese Jahr für Jahr zahlreiche Touristen an. Insgesamt erstreckt sie sich über eine Länge von 170 Kilometern. Gekonnt und vor allem schwungvoll führt sie an den zahlreichen Abschnitten der Steilküsten entlang und ermöglicht einen einmaligen Blick auf die dramatische Landschaft. Es ist das Gesamtbild, welches die Menschen mehr und mehr an ein Gedicht erinnert und zweifelsohne ist die Strich eine Augenweide wert. Aber nicht nur die wahren Naturfreunde kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten, sondern nahezu alle Reisenden sind von der Küstenstraße am Ring of Kerry vollstens begeistert.
Ladies View auf dem Ring of Kerry

Möchte man die Gegend um den Ring of Kerry einmal in all ihrer Pracht kennenlernen, lohnt sich vor allem der Weg auf den Ladies View. Von diesem Punkt ausgehend hat man eine Aussicht über alle drei Seen und den kompletten Nationalpark. Nicht zuletzt deswegen kann man sich sicher sein, dass es sich hierbei um einen Blick handelt, den man in seinem ganzen Leben nicht so schnell vergessen wird. Vor allem an klaren Tagen kann man sich voll und ganz von dieser Aussicht inspirieren lassen und so wundert es auch nicht, dass so viele Künstler diese für sich im Laufe der Jahre entdeckt haben.
Torc Wasserfall

Ring of KerryMöchte man einmal in die Ursprünge der Natur eintauchen, so lohnt sich vor allem der Torc Wasserfall mit all seinen Facetten und Besonderheiten. Schon seit einigen Jahren handelt es sich hierbei um die Hauptattraktion im Killarney National Park. Er befindet sich nur unweit des Muckross House entfernt. Vor allem die Fahrt mit der Pferdekutsche zu dem Wasserfall sollte sich zu einem ganz besonderen Highlight entwickeln und so kann man sich sicher sein, dass dieser Ausflug zum Muckross Lakers zu einem wirklichen Erlebnis wird. Insgesamt ist der Torc Wasserfall bis zu 70 Meter hoch und so stürzen die Wassermassen mit einer erheblichen Geschwindigkeit in den Abgrund. Das Rauschen des Torc Wasserfalls ist bereit aus einiger Entfernung zu hören und zeigt er schon einige Meter im Voraus sein anmutiges Gesicht.

Black Valley

Das „Schwarze Tal“ befindet sich in malerischer Lage zwischen den Seen von Killarney und gilt als einer der herrlichsten und unberührtesten Flecken Natur der ganzen Erde. Hier hat jeder Fels, jedes Rinnsal, jeder Bach und jeder Berg seine eigene geheimnisumwitterte Geschichte. Egal, ob Besucher hier einen Tagesausflug genießen oder eine ganze Woche lang auf Entdeckungstour gehen möchten – es wird für jeden Geschmack und jede Reisekasse etwas geboten. Herrliche Wanderwege und die Möglichkeit zu unvergesslichen Bootsfahrten sind nur einige Beispiele für kurzweilige Aktivitäten.

In der unberührten Natürlichkeit des Black Valley sind Rehe, Hasen, Füchse, Dachse und Fischotter zu Hause, die in freier Wildbahn beobachtet werden können. Vogelfreunde sehen Reiher, Kormorane, Schnepfen und Waldschnepfen. Mit etwas Glück zeigt sich hier auch die seltene Alpenkrähe. Wer sich ohne Zeitdruck auf einen höher gelegenen Felsen setzt und seine Augen schweifen lässt, kann auch den Falken bei ihrer artistischen Luftakrobatik zusehen – ein unglaubliches Naturschauspiel auf dem Hintergrund der archaischen Felsenlandschaft.

Black ValleyAuch Pferdeliebhaber, die es etwas komfortabler lieben, kommen hier voll auf ihre Kosten. Auf speziellen Geschirren, die von Pferden gezogen werden, kann es sich der Besucher bequem machen und ganz entspannt durch die absolut phantastische Schlucht von Dunloe ins Schwarze Tal ziehen lassen – und einfach nur die einmaligen visuellen Impressionen auf sich wirken lassen. Einer kleinen Erfrischung im beliebten Lord Brandon’s Cottage folgt dann eine beschauliche Bootsfahrt über den Killarney See zum Ross Castle.

Im Black Valley ist das Naturgeheimnis zu Hause. Wer in einer klaren Sommernacht dem sternenübersäten Himmel lauscht, kann es sanft flüstern hören.

Tipp: Im Black Valley kann man auch sehr gut Singlereisen verbringen! Durch Wandern und die romantische Landschaft kann man sich sehr gut kennenlernen.

Ogamsteine am Ring of Kerry

Zu den geheimnissvollen Sehenswürdigkeiten am Ring of Kerry zählen die Ogamsteine. Dies sind aufrecht in der Landschaft stehende Steine, die mit der Ogam-Schrift (benannt nach Ogmios, einem zeitgenössischen irischen Gott der Redekunst) beschrieben sind. Diese Schrift diente im Irland des 4. bis 6. Ogamstein am Ring of KerryJahrhunderts dazu, Personennamen (sehr selten auch Kurztexte) in Stein zu meißeln. Ogamsteine können in Derrynane, Dunloe, Kilcoolagh und Eightercua besichtigt werden. Wer Waterville besucht, sieht dort eine beeindruckend große Steinreihe. Die genaue Zahl erhaltener authentischer Ogamsteine ist ungewiss, da manche Funde nicht zweifelsfrei echt sind und viele dieser Zeitzeugen als „Leihbausteine“ für andere Gebäude herhalten mussten. So werden auch heute noch regelmäßig Ogamsteine in alten Häusern und sogar Straßen gefunden. Nach derzeitiger Kenntnis gibt es zwischen 350 und 400 dieser rätselhaften Artefakte, die teilweise auch in Museen und Kirchen ausgestellt werden.

Der einstige Zweck der Ogamsteine ist bis heute nicht schlüssig enträtselt. Ist ein Name darauf eingraviert, so weist der dabei grundsätzlich angewandte Genitiv darauf hin, welchem Menschen dieser Stein zuzuordnen ist. Etwa: „Der Stein des XY“. Wenn man dadurch auch weiß, welcher Stein zu wem gehört, so sagt dies noch nichts über die konkrete Funktion des Ogamsteins aus. Eine Theorie bezieht sich auf die Aufgabe als besitzanzeigender Grenzstein, so dass hier einmal abzulesen war, welches Land wem gehörte und wo die Besitzgrenze verlief. Andere Historiker warten mit der plausibleren Erklärung auf, dass es sich um Grabsteine handelt. Dabei stützen sie sich auf einen wesentlich späteren Text über das Begräbnis von Etarcomol, der einen Ogamstein als Grabstein bekam.

Killarney Nationalpark

Blick vom Lady’s View aus auf den Killarney NationalparkDer Killarney Nationalpark mit einer Größe von über 60 km² liegt etwas südwestlich der Stadt Killarney. Wer sich in Killarney selbst befindet kann den Park durch 2 Eingänge gegenüber der St. Mary’s Cathedral erreichen. Dieser Eingang ist jedoch nur für Fußgänger geeignet. Wer mit dem Auto unterwegs ist gelangt durch die N71 ganz automatisch durch den Nationalpark. Er umfasst die drei malerischen Seen Lough Leane, Muckross Lake und Upper Lake welche allein ein drittel des gesamten Parkgeländes ausmachen. Weite und sehr alte Wälder von Eichen, Eiben, Moosen, Flechten und Farnen prägen den wunderschönen Killarney Nationalpark. So wurde er sogar als UNESCO Biosphärenreservat ausgezeichnet. Durch den Einfluss des Golf-Stromes ist auch in dieser Gegend Irlands die Temperatur mediterraner und es können zahlreiche Blütenpflanzen aus dem Mittelmeerraum wunderbar gedeihen. So sind Rhododendren-Sträucher schon so verbreitet, dass man sie sogar schon bekämpfen muss, dass Sie nicht alle anderen Pflanzen überwuchern.

Zahlreiche Vogelarten leben im ParkDer Park lädt zahlreiche Touristen zu Wanderungen und Radtouren ein, wofür er sehr gut geeignet ist. Zahlreiche Wandertouren aber auch richtige Bergsteigertouren können im Nationalpark entlang einiger Sehenswürdigkeiten unternommen werden. Um einen Überblick über alle Wanderwege zu bekommen sollte man sich am besten in Killarney in einer Buchhandlung einen günstigen Wanderführer der Region besorgen.

Wer möchte kann auch geführte Touren durch den Nationalpark buchen. In Killarney werden verschiedene Bustouren, Bootfahrten und Wanderungen angeboten. Wir empfehlen Ihnen folgende Anbieter: Killarney Guided Walks (www.killarneyguidedwalks.com) und Dero’s Tours (www.derostours.com)
Sehenswürdigkeiten

Killarney NationalparkDirekt am Ufer des Muckross Lakes befindet sich in malerischer Lage umgeben von einem schönen parkähnlichen Garten das Muckross House (www.muckross-house.ie). Das Herrenhaus wurde zwischen den Jahren 1839 bis 1843 im Auftrag Henry Arthur Herberts errichtet. Es ist heute ein großes Museum und vermittelt einen guten Eindruck des Lebens der Adligen im 19. und 20. Jahrhunderts. Es ist das beliebteste Touristenziel im Killarney Nationalpark.

Nicht weit entfernt vom Muckross House, etwas östlich, befindet sich das Muckross Traditional Farms (Tel: +353 64 35571). Es zeigt das traditionelle Leben der Bauern und besteht aus zahlreichen Farmgebäuden und einigen Feldern welche auch noch heute von angestellten Farmern mit traditionellen Geräten bestellt werden.

Ganz in der Nähe des MuckroWer möchte kann auch auf den Seen Rudern gehen!ss House befindet sich der Torc-Wasserfall – er ist auch ein sehr schönes Ziel für eine Wanderung.

Im Lough Leane befindet sich auf einer Landzunge das aus dem 14. Jahrhundert stammende Ross Castle.

Sehr beliebt ist auch die Insel Inisfallen Island. Auf Ihr kann man die uralten Ruinen eines Klosters besichtigen. Auf Inisfallen Island gelangt man entweder indem man Ruderboote bei Ross Castle mietet oder man lässt sich mit einem Boot herüberfahren.

Spektakuläre Ausblicke über den Killarney Nationalpark erhalten Sie vom Ladys View aus. An ihn gelangen Sie wenn Sie auf der N71 von Kenmare kommend in Richtung Killarney fahren.

Kenmare

Kenmare ist bis heute ein Ort, der Geschichten erzählt. Zurückblickend auf eine jahrhundertealte Geschichte hat sich Kenmare bis heute eine Vielzahl seiner Geheimnisse bewahren können. Nicht mehr nur die Einheimischen, sondern auch die Reisenden sind auf den Erfolg und das Flair dieses Fleckchens Stolz. Noch heute versprüht Kenmare ein ganz besonderes Ambiente und so wundert es auch nicht, dass es vor allem bei den Menschen, die Irland lieben, schon längst mehr ist als nur ein Geheimtipp.

Bekannt ist der Ort schon seit einigen Jahren unter dem Namen Neidin. Idyllisch gelegen, eingebettet zwischen den beiden Bergen Kerrys und Corks hat sich Kenmare auch zu einem Reiseziel für Naturliebhaber entwickeln können. So laden die Berge und die abwechslungsreiche Landschaft vor allem zum Wandern ein. Kenmare ist ein Ort des Ursprungs und das zeigen vor allem auch die Angebote für die Touristen. Bereits vor einigen Jahren haben die Einheimischen erkannt, welche Vorteile der Tourismus für die Region bringt, jedoch haben sie bis heute nicht das Wesentliche aus den Augen verloren. Vielmehr ist es ein Ort, der zeigt, dass Tourismus auch in Kombination mit Natur bestens funktionieren kann. Man kann sich sicher sein, dass auch in den kommenden Jahren der klassische Massentourismus weit entfernt sein wird.
Sehenswürdigkeiten

Kenmare – Ring of KerryKenmare ist vor allem für die zahlreichen keltischen Funde bekannt und durch diese hat der Ort vor allem weltweit an Bedeutung gewonnen. Nicht zuletzt deswegen interessieren sich heute so viele Menschen für diese Region und so wundert es auch nicht, dass heute einige Highlights an diese Funde erinnern. Bereits in den Jahren von 1800 bis 2000 wurden die ersten Erinnerungsstücke in der Region um Kenmare gefunden. Zudem wird einer dieser Funde auf das frühe Kupferzeitalter geschätzt. Bei diesem handelt es sich um den Killaha Schatz. Aufbewahrt und für die Menschen zugänglich gemacht wird er im National Museum. Zudem steht Kenmare mehr und mehr für die Stone Circles. Diese sollten Sie bei einem Urlaub am Ring of Kerry auf jeden Fall besichtigen! Sicherlich handelt es sich bei diesen schon seit einigen Jahren um ein Wahrzeichen des Landes und dies zeigt sich in vielerlei Hinsicht. Stone Circles sind Felsen die in kreisförmiger Form zu finden sind. Nicht mehr nur den Iren, sondern auch den Menschen aus aller Welt ist es bekannt, dass das Christentum schon lange vor dem heiligen Sankt Patrick, im Südwesten von Irland Einzug hielt und sich auf diese Art und Weise als wesentliche Glaubensrichtung etablieren konnte. Nicht zuletzt deswegen verbinden die meisten Menschen mit Irland bis heute das Christentum mit all seinen Besonderheiten und Gesichtszügen. Inwieweit sich dies auch in den kommenden Jahren widerspiegeln wird, ist bis heute wohl noch eines der wesentlichen Geheimnisse. Ein Spiegelbild des heutigen Christentums sind vor allem die zahlreichen Feierlichkeiten und Festtage und insbesondere in der Weihnachtszeit wird es sich hierbei um einen Bereich handeln, der mehr und mehr die Menschen in seinen Bann ziehen kann.

Sneem

Das kleine und sehr saubere Dorf Sneem fällt vor allem durch seine wunderschönen bunten Pubs, Restaurants und kleinere Geschäfte im traditionellen Stil auf, in welchen man zahlreiche Andenken und Souvenirs kaufen kann. Jedoch sollte man sich nicht nur mit Souvenirs kaufen die Zeit vertreiben, sondern sich auch die schöne Ortschaft ansehen. Die Häuser sind noch farbenfroher und schöner als in anderen Städten Irlands. So bekam Sneem auch vor einiger Zeit den Preis des “Tidy Town” Wettbewerbs was der Ort wirklich verdient hat.
Aktivitäten und Sehenswertes

Die wunderschönen Pubs, welche auch so manche Postkarte Irlands schmücken sind einen Besuch wert. Abends spielen auch häufig traditionelle Bands, welche das einzigartige Flair der Pubs verschönern.

Zahlreiche Wanderwege führen durch die Bergkette welche Sneem umgibt. Wenn Sie etwas Zeit haben, sollten Sie sich eine Wanderung vorbei an den Stromschnellen des Sneem Rivers nicht entgehen lassen und die grüne Landschaft genießen.

Charles de Gaulle ist ein Gedenkstein gewidmet, welcher in Sneem Ende der 60iger Jahre zu Besuch war.

Caherdaniel

Wer den Ring of Kerry entlang der N70 gegen den Uhrzeigersinn fährt, kommt kurz nach Waterville in den Ort Caherdaniel. Der rund 300 Einwohner große Ort bietet eine wunderschöne Atmosphäre mit schönen Stränden in Hafennähe, farbenfrohen Pubs und Bed&Breakfast Häusern und dem historischen Derrynane House.
Sehenswürdigkeiten

Sehr sehenswert in Caherdaniel ist das Derrynane House (Telefon: +353 66 9475113). Es handelt sich um Kapelle im Derrynane National Historic Parkdas Herrenhaus Daniel O’Connells mit einem 120 ha großen Park (Derrynane National Historic Park) an der traumhaften Küste des Ring of Kerrys. Daniel O’Connell war Politiker und Rechtsanwalt zugleich und setzte sich sehr für die Rechte der Katholiken in Irland ein.
Das Haus kann besichtigt werden und zeigt die Lebensweise der O’Connells durch charakteristische Möbel. Wer möchte kann im Park eine wunderschöne Wanderung vorbei an zahlreichen Vogelarten und einer Kapelle unternehmen.

Wer möchte kann neben verschiedenen Sportmöglichkeiten wie Tauchen, Kanufahren und Surfen auch einfach wandern gehen. Hier finden Sie in Caherdaniel einige interessante Angebote!