Dingle – Der wohl letzte Halt vor Brooklyn

Atembraubende FelsformationenIrland ist ein Land mit zahlreichen Facetten. So hat es sich bis heute seine Geheimnisse bewahren können. Um das Herz und all die damit verbundenen Reize Irlands zu erkennen, sollte man sich in die Gebiete abseits der Touristenhochburgen wagen. Noch heute findet man in Dingle Peninsula ein Irland, wie es schöner, aber auch kaum dramatischer sein könnte.

Es ist der westlichste Punkt Europas. Die Nachbarortschaft ist keine geringere als die USA und so kann man ausgehend von den Felsen die Weite des Atlantiks in vollsten Zügen genießen. Schnell bekommt man so das Gefühl vermittelt, dass man der wohl letzte und nicht zuletzt auch einzige Mensch auf dieser Welt ist. Es ist ein Hauch von Romantik und nicht zuletzt aber auch von Respekt, die diese Momente in Dingle Peninsula so einzigartig und in gewisser Art und Weise auch unvorstellbar nah erscheinen lassen. Noch heute kann man sich von dem irischen Gälisch, der einstigen Landessprache, durch ihren singenden Klang, verzaubern lassen. Bis heute begeistern in Dingle Peninsula vor allem die Felsstrukturen. Geprägt durch den Hauch von Ursprung und Unberührbarkeit gehören sie zu den Schönsten dieser Welt.

Vor allem auf Radfahrer und Wanderer wartet hier eine Vielzahl von Überraschungen. Das kleine Städtchen Dingle hebt sich durch seine fröhlich bunt gestrichenen Häuser von der doch zum Teil recht Angst einflößenden Landschaft ab. Es wundert nicht, dass dem Einzelnen bei dem Anblick dieser Unterschiede und der damit verbundenen Extreme der Atem stockt. Es ist ein Stadtbild, welches nicht nur als Spiegelbild einer Gesellschaft, sondern vor allem als Reminiszenz an die Entwicklung dieser Welt angesehen werden kann.

Quellhinweise zu den Bildern: links: © Claudia Zantopp / PIXELIO

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