Book of Kells – Eines der schönsten Bücher dieser Welt

Irland hat seinen Fans und Anhängern eine Vielzahl von Besonderheiten zu bieten. Es sind die zahlreichen Kleinigkeiten, die das Land so beliebt und eben auch so atemberaubend schön erscheinen lassen. Zu den Perlen des Landes gehört noch heute das Book of Kells. In dem Book of Kells befinden sich Malereien auf dem 9. Jahrhundert.

Noch heute wird es in der Bibliothek der ältesten Universität des Landes, dem Trinity College, aufbewahrt. Nachdem sie im Jahre 1592 gegründet wurde, besuchte die Universität eine Vielzahl von heute weltbekannten Menschen. Unter ihnen waren neben Oscar Wilde vor allem auch Samuel Becker und Bram Stoker. Heute ist die Uni vor allem wegen The Book of Kells bekannt. Immerhin handelt es sich hierbei um eines der ältesten Manuskripte der Welt und eines der wenigsten Überbleibsel aus dem frühmittelalterlichen Christentum. Jede Seite kann als Unikat angesehen werden. Sie erstrahlen in einem Glanz voller Ornamente und mythischen Tieren und machen auf diese Art und Weise die damalige Zeit zum Greifen nah. Die Malereien, die man auf den Buchseiten findet, werden in erster Linie durch ein nahezu unerreichbares Maß an Komplexität, Kompliziertheit und letzten Endes auch Vielfalt charakterisiert.

Ohne Zweifel handelt es sich bei dem Book of Kells um eine Reminiszenz an das einstige Christentum und seine Anhängerschaft. Insgesamt umfasst das Buch 680 Seiten. Erst in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde das Werk in vier voneinander unabhängigen Bänden neu zusammengefasst. Sicherlich handelte es sich hierbei in erster Linie um eine Arbeit, die die Schönheit dieses Buches auch die für die neuen Generationen bewahren sollte.

Quellhinweise zu den Bildern: links: © Jens Kühnemund / PIXELIO