Golf in Irland

Die wind- und wettergegerbte Westküste Irlands kann mit den anspruchsvollsten Greens dieser Erde aufwarten. Rauer Wind, knietiefe Roughs und mächtige Dünen lassen hier Golfenthusiasten zu wahren Abenteurern werden. Eddie Hacket, einer der begnadetsten Golfplatzarchitekten, hat hier mit Können und Leidenschaft landschaftliche Meisterwerke für den sportlichen Ehrgeiz erschaffen.

Damit konnte Irland, welches auf eine über 100jährige nationale Golftradition zurückblicken kann und wo Golf zum Volkssport gehört, Spieler aus aller Welt restlos begeistern und zu regelmäßigen Aktivurlaubsgästen machen. Besonders sehenswert ist der Carne Golf Course, Hackets persönliches landschaftsarchitektonisches Kulturerbe. Natürlich haben auch alle anderen Greens die einzigartige irische Mischung aus starken Windböen und ozeanischer Wasserpracht zu bieten, gewürzt mit einer visuellen Opulenz, die jeden einzelnen Abschlag unvergesslich macht. Golfkenner sprechen daher in sehnsüchtiger Ehrfurcht von den „glorreichen Sieben“ und meinen damit die Schauplätze Ballybunion Golf Club (Old Course), Carne Golf Course, Doonbeg Golf Club, Enniscrone Golf Club, Lahinch Golf Club, Old Head Golf Links und den nordirischen Royal County Down Golf Club. All diese spröden Naturschönheiten haben, außer ihrer landschaftlichen Einmaligkeit, eines gemeinsam: Sie verlangen auch einem fortgeschrittenen Golfer wirklich alles ab. Dennoch können hier natürlich auch Golfneulinge viele wertvolle Erfahrungen sammeln und einmalige Impressionen mitnehmen. Ein Caddie ist dabei kein kostspieliger Luxus, sondern, besonders in Doonbeg oder Carne, fast schon eine Notwendigkeit. Und gerade Anfänger, die noch viele Bälle verschlagen, können durch einen ortskundigen Helfer, der die teuren weißen Kugeln wieder findet und zurückbringt, letztendlich eine Menge Geld sparen.