Hill of Tara

Der Hill of Tara ist ein mythischer Ort in der Grafschaft Meath in der Republik Irland. Es handelt sich um einen Hügel, in dem diverse Monumente aus der Frühgeschichte zu finden sind. Auf den ersten Blick ist der Hill of Tara allerdings eher unscheinbar. Dennoch hat er sich zu einem beliebten Touristenziel entwickelt.

Die Bedeutung des Hill of Tara lässt sich sehr weit zurückverfolgen. Wahrscheinlich war der Hügel einmal der Sitz eines Clans und später von regionalen Königen. Im Mittelalter wurde mehrfach der Versuch unternommen, einen Hochkönig zu installieren, der über ganz Irland Macht haben sollte. Diese Bemühungen waren kaum von Erfolg gekrönt, aber es ist bemerkenswert, dass der Hill of Tara stets eine Rolle spielte. Seine mythische Bedeutung war im Mittelalter besonders groß.

Der Mound oft the Hostages, also der Hügel der Geiseln, ist etwa 3700 Jahre alt. Damit ist er nach heutigem Kenntnisstand das älteste Monument des Hill of Tara. Die Grabanlage ist allerdings am besten aus der Vogelperspektive zu besichtigen. Das gilt auch für die anderen Monumente. Deswegen sollte man bei einem Besuch des Hill of Tara nicht zu große Erwartungen haben. Viel zu sehen gibt es letztlich nicht.

Dennoch gibt es gute Gründe, den Hill of Tara zu besuchen. Die Landschaft ist hinreißend schön und wenn das Wetter gut ist, kann man sehr weit schauen. Wenn es sich einrichten lässt, sollte der Besuch am frühen Morgen stattfinden. Wenn die Hügel aus der Dunkelheit auftauchen und vielleicht noch ein bisschen Nebel vorhanden ist, wird schnell deutlich, warum dieser Ort schon vor langer Zeit die Menschen fasziniert hat.