Sheeps Head Peninsula

Die Sheep’s Head Peninsula lockt mit wunderschönen Landschaften und idyllischer Ruhe

Wie ein dünner, ausgestreckter Zeigefinger ragt die Sheep’s Head Peninsula in den offenen Atlantik. Sie ist der nördliche Teil der Mizen-Halbinsel, eine der 4 Halbinseln im Südwesten Irlands.

Von Touristenströmen noch weitgehend unberührt, begeistert die Halbinsel vor allem durch ihr mildes Klima – blühende Osterglocken im Januar sind keine Seltenheit – und ihre Abgeschiedenheit. Fast wie ein Widerspruch scheint es, dass die ruhigste Region Irlands eine der beeindruckensten Naturlandschaften des Landes aufzuweisen hat: schwindelerregenden Klippen, an denen sich die tosenden Wellen des Atlantiks und der irischen See brechen, sanfte, sattgrüne Hügellandschaften, kleine Teiche, blühende Fuchsiahecken, die verschlungene Küstenstraßen säumen – die ursprüngliche kleine Halbinsel bietet Idylle pur.

Am besten lässt sich die unberührte Landschaft mit dem Rad erkunden. Der Sheep’s Head Way führt auf 88 Kilometern bis zur Landspitze und zurück und dabei an die schönsten Orte der Gegend. Ausgangspunkt ist Durrus, ein geschäftiger kleiner Ort mit zahlreichen Läden und Pubs, in denen neben Guinness auch Murphy’s und Beamish verkostet werden können. An der nördlichen Küstenstraße liegt Gerahies mit beeindruckendem Panoramablick auf die gegenüberliegende Halbinsel Beara, in Richtung Westen geht’s zum Aussichtspunkt von Sheep’s Head. Rechts und links des Weges unberührte Natur, nur ab und zu unterbricht ein Bauernhof mit Hühnern und Schafen das endlose Grün. Der Leuchtturm am westlichsten Ende der Halbinsel bietet einen grandiosen Ausblick auf den Bergkamm und zerklüftete Felsen in der blau-weißen Brandung. Schöner wird’s nur noch durch den irischen Nachmittagstee: selbstgebackene Kuchen und im Frühsommer Rhubarb Crumble mit halbfester Sahne machen den Ausflug perfekt.